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Kultur des Wandels!

Über den landwirtschaftlichen Strukturwandel wird viel geschrieben. Ihm haftet dabei grundsätzlich Negatives an, er bringt nichts Gutes: Bauernsterben, Industrialisierung der Landwirtschaft, Verödung der Dorfkerne etc…

Die Zahl der Betriebe sinkt, und gleichzeitig werden die verbleibenden Betriebe immer größer. Dies ist keine speziell landwirtschaftliche Erkenntnis, sondern vielmehr eine Erkenntnis, die die gesamte Wirtschaft betrifft – seit Beginn der Wirtschaftsgeschichte.

Es wird versucht, den Wandel verträglich zu gestalten; ihn zu verlangsamen. Dabei gibt es keine Gesetzmäßigkeit für betrieblichen Wandel, und auch nicht für den Strukturwandel. Der Wettbewerbsdruck steigt, und es bleiben langfristig nur gute Unternehmer mit Ihren Betrieben am Markt. Diese Unternehmer treffen nach wie vor selbst die Entscheidung für betriebliches Wachstum, oder auch betriebliche Diversifizierung, für den Beginn und das Ende von Betrieben und Betriebszweigen. Es gibt keine Vorschrift, kein Patentrezept, keine Erfolgsgarantie.

Betriebliche und persönliche Veränderungen im landwirtschaftlichen Familienunternehmen bedingen und beeinflussen sich gegenseitig. Ein wichtiger Erfolgsfaktor liegt in der menschlichen Komponente: sie ist nicht planbar wie betriebliche Technik; und teils weniger verlässlich als die Natur.

Aber der Mensch kann sich wandeln.

Die Fähigkeit zum Wandel und die Anpassungsfähigkeit an sich wechselnde Umstände und Bedingungen wird in Zukunft immer wichtiger werden. Ein Unternehmer kann sich und sein Unternehmen wandeln. Manchmal sollte er sich wandeln. Wenn er nicht rechtzeitig Acht gibt, muss er sich wandeln. Schon Brecht war der Ansicht, dass wer A sagt, nicht B sagen muss, sondern auch erkennen kann, dass A falsch war. Ein Unternehmer darf auch seinen Kurs korrigieren.

Wir von der Hof und Leben GmbH sehen den Wandel auf dem Lande als Chance für Entwicklung, und Entwicklung ist pragmatisch gestaltbar – sowohl von Einzelnen als auch von Gemeinschaften. In der Studie „Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt“ des Wuppertal Instituts heißt es: „Der Markt ist blind für die Sache der Ökologie wie auch der Gerechtigkeit.“ Auch deshalb bauen wir auf weitsichtige Unternehmer, die mit Blick auf Ihren Betrieb und Ihre regionale Heimat nicht nur kurzfristig hohe Renditen, sondern auch langfristigen Bestand und Erfolg ihres Gesamtunternehmens im Sinn haben. Landwirtschaftliche Unternehmer können ihren eigenen Wandel selbst bestimmen, und selbst bestimmte Ziele und Erfolge erreichen.

Weitsichtige und wirtschaftliche Unternehmer können dem Markt langfristig die Augen öffnen. Die dazu nötige Sehnsucht baut auf der Kenntnis oder der Vermutung eines anderen Zustandes auf. Diesen Zustand erreicht man durch Weiterentwicklung. Durch Wandel und Entwicklung. Bis zum Ziel. Dort wollen wir hin. Mit Ihnen. Wir unterstützen Sie darin, die Richtung für Ihren Wandel zu finden.

Sep 23, 2011

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